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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 12:27 

Registriert: 04.07.2008, 10:09
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hallo, ich hatte bis vorletztes jahr trotz trommler und eingefahrener biologie extrem viele fadenalgen und mußte jeden tag mit dem akkuschrauber und einer langen stange dran die algen aufwickeln, da sie mir bis in die bodenabläufe gewandert sind.
im letzten jahr habe ich dann angefangen den ph wert mittels salzsäure auf 7,2 einzustellen und die algen habe sich verabschiedet.
mittlerweile habe ich nur noch einen kurzen algenrasen auf der folie und das letzte jahr brauchte ich gar keine säure.
ich vermute, wenn man es mal geschafft hat, die "alt eingesessene" alge so zurückzudrängen, das sie eingeht, wachsen die nächsten nicht mehr so schnell nach.
bei jedem herkömmlichen entfernungsversuch mittels abkeschern gibt die alge ihre nährstoffe glaube ich wieder ab und somit hat man einen immer wiederkehrenden kreislauf mit der närstoffversorgung im teich und die algen können sich schnell wieder regenerieren.

gruß sven!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 12:38 
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mit dem Ph-Wert sehe ich das auch so. Unter Ph 7 verabschieden sich die Fadenalgen, deshalb strebe ich einen Ph-Wert von 6,8 an. Nur im Winter mache ich da nichts. im moment liegt der Ph bei 7,8.

Meinolf



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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 12:42 

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Ph Wert erfolgreich senken mit welchem natürlichem Mittel? Ich habe wie schon gesagt das "Problem" 4 Schubkarren Lehm im Teich zu haben, also Dünger für die Seerosen... leider auch als Dünger für Algen und co. Soll ich ne Kammer im Filter mit Torf voll machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 14:05 
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Hi Leute

Ich hatte in unserem Teich nur einmal Fadenalgen und das war ganz am Anfang mit
frischem Wasser,wenig Fischen und im Verhältnis wenig Futter.

Der Teich liegt so,daß er fast den ganzen Tag Sonne bekommt.
Gegen Mittag hat er etwas Schatten durch einen hohen Baum.
Allerdings liegt er nicht in der Prallsonne.

Frisches Wasser hat 10mg/l Nitrat und 0mg/l Phosphat.

Heute habe ich ca.40 mg/l Nitrat und 4mg/l Phosphat,aber die Fadenalgen wollen einfach nicht wachsen :evil: :lol: :lol: :lol:

Als damals die Fadenalgen wuchsen,brachte ich zur Filterunterstützung Zeolith ein.
In kurzer Zeit waren die Algen weg und kamen bis heute nicht wieder.
Ob da ein Zusammenhang besteht und wenn ja welcher,ist mir nicht wirklich klar,aber so war die Beobachtung.

Roman



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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 14:17 
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ich hab auch Zeolith, 50 Kg, im Filter liegen, wirkt bei mir nur über kurze Zeit, selbst bei frühzeitiger Regeneration, alle 6 Wochen. Möchte das Zeolith aber nicht mehr in meinem Filter missen.

Meinolf



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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 11.11.2012, 14:26 
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Wohnort: Heidenau/Sa.
...ganz Deiner Meinung.
Es scheint sich positiv auf das Teichklima auszuwirken.

Zum einen ist es Ansiedlungsfläche und zum anderen soll es auch Phosphat binden können.
Am Binden von NH3 kann es nicht liegen,da ich damit noch nie Probleme hatte.

Auf jeden Fall haben wir ständig welches im Filter.

Roman



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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 12.11.2012, 12:29 

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Hallo ,

Algen als kurzer Aufwuchs auf der Abdichtung sind dem Teich sehr hilfreich .

Algen , hervorgerufen durch Nahrungsüberschuß , bewirken eine Reduzierung der Nährstoffe .

Ebenso die F- Algen . Im Becken der Fische überwiegen wohl eher die Nachteile . ZB. ein Zusetzen der BA etc . Außerhalb des Fischteiches besteht allerdings die Möglichkeit sie als Filtermedium zu nutzen . Im Gegensatz zu den synthetischen Medien gibt es hier wohl einen größeren Artenreichtum . Würden dem Fischteich mehrere Becken als Filterstrecke nachgeschaltet , würde man feststellen das sich die Biologie von Becken zu Becken verändert . Überwiegen in Becken 1 noch die F- Algen werden in den nächsten Becken keine mehr vorhanden sein . Die Nährstoffe welche das F-Algenwachstum im Fischteich bewirkt sind verbraucht . Folgedessen keine F-Algen im Koiteich , nur ein kurzer von den meisten gewünschter Aufwuchs eines Algenrasens welcher die Abdichtung natürlich kaschiert .

Gruß Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 12.11.2012, 12:32 

Registriert: 28.06.2011, 11:52
Beiträge: 1646
Also gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen fehlender / unzureichender Biologie .

L.G.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 12.11.2012, 23:39 
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Beiträge: 1949
Hallo,

ich denke das Thema ist sehr komplex.
Sicherlich spielt da die Biologie eine Rolle, aber welche ist den letztendlich damit überhaupt gemeint? Sicher nicht nur der vereinfachte Stickstoffkreislauf, welcher sich in einem normalen Biofilter sich abspielt.
Die Düngung durchs Fisch-Futter -Wasserwechsel könnte ebenfalls den FA.-Wuchs beeinflussen und sei es auch ungewollt.

Nicht jede Fadenalge ist in seinen Ansprüchen gleich, so konnte ich nur durch einen kompletten neu / Umbau eine besonders hartnäckige FA. entfernen. :shock:

Auch können andere Algen wiederum eine mögliche Ansiedlung von FA. verhindern.

FA.-Sporen können eine FA.-Explosion sogar auslösen, eben sehr komplex.


Grüße Herri



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 Betreff des Beitrags: Re: Fadenalgen - Biologie
BeitragVerfasst: 13.11.2012, 09:17 

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Beiträge: 1646
Hallo ,

Fadenalgensporen können nur in biologisch instabilen Systemen eine Massenvermehrung hervorrufen .

Gruß Stephan


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