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razor72
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 29.07.2010, 08:26 |
Registriert: 08.07.2008, 09:16 Beiträge: 13
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Filterbau
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 29.07.2010, 23:31 |
Registriert: 16.07.2009, 15:20 Beiträge: 1185
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_________________ Weil Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken! `<°))))><
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Gerhard
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 30.07.2010, 20:58 |
Registriert: 11.05.2010, 12:45 Beiträge: 299
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N' abend,
eine eigentlich als Spass geplante Aktion endet im totalem Desaster.
Ich, nur meine Meinung, glaube allerdings, das sich nichts aber auch gar nichts, in letzter Konsequenz planen und organisieren läßt. Insbesondere bei solchen Menschenmassen. Den Opfern, deren Angehörigen und Freunden wird es nicht helfen, aber keiner von uns weiß, ob er das Bett, welches man morgens verläßt, abends wiedersehen wird (Bitte nicht verharmlosend verstehen !!).
Zu bedenken wäre noch, das Unglück ist beim betreten des Geländes passiert, was wäre passiert, hatten die Besucher in Panik versucht das Gelände zu verlassen. Ich könnte mir vorstellen, nein will ich nicht.
bis dahin Gerhard
_________________ Ich hab nichts gegen Autoritäten. Ich kann es nur nicht haben, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun oder zu lassen hab.
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razor72
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 31.07.2010, 08:56 |
Registriert: 08.07.2008, 09:16 Beiträge: 13
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Der Veranstalter und er Bürgermeister wurden oft genug darauf aufmerksam gemacht das es schief gehen wird. Wie kann man versuchen diesen Menschenstrom durch einen Tunnel zu führen?
Keine Dorfdisko würde unter solchen Vorraussetzungen eine Zulassung erhalten.
Da die Polizei bei uns in der Firma ein und ausgeht konnte ich mich mit einigen Polizisten darüber unterhalten und die haben auch ein Unglück vorrausgesagt gehabt. Sie hatten allerdings 2 andere, weitaus schlimmere, Szenarien vor Augen. Wäre nur eines eingetroffen hätte es hunderte Tote gegeben.
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Filterbau
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 13:07 |
Registriert: 16.07.2009, 15:20 Beiträge: 1185
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Sicht aus dem anderem Tunneleingang. Die haben gar nicht kapieren können, was passiert... http://www.youtube.com/watch_popup?v=Of ... edium#t=16Zurückhaltung, Spekulation, Verdunkelung. Eines muss doch klar sein, wir können jetzt nicht einen Stab brechen über die Ordner oder die Polizei vor Ort.Warum hat man die Ausgänge geschlossen,wer hat den Befehl gegeben, warum ist die Panik entstanden, menschliches Versagen, falsche Entscheidungen führen zu Unglücken und Katastrophen, dafür kann man viele Beispiele nennen. Zugunglück in Eschede,Untergang der Titanic etc. Hier bei diesem Unglück ist aber eines ganz sicher nicht von der Hand zu weisen, im Vorfeld wurde schon gemahnt, dass ein Zugang und ein Ausgang für so viele Eventbesucher nicht reichen wird. Des Weiteren wird jetzt gesagt, dass nur um die 100 000 Zuschauer zur Zeit auf dieser Großveranstaltung waren, das zieht eindeutig die Schlußfolgerung nach sich, was wäre passiert wenn 400 000 oder 600 000 auf das Veranstaltungsgelände gedrängt hätten. Also eindeutig ist doch bei den Ermittlungen fest zuhalten, das man jetzt nicht den einzelnen Polizeientscheidern oder den Führungskräften der Sicherheitsdienste diese Schuld auf bürden kann. Tatsache und dass ist die Essenz von allem, das man im Vorfeld genau hätte erkennen müssen, das Risiko ist viel zu groß eine so große Menschenmasse durch ein so kleinen Flaschenhals zu transportieren. Hier in dieser Grundentscheidung liegt einzig und allein die Verantwortung dieser Tragödie, nicht bei den Beamten oder Helfern vor Ort,die sekundenschnelle entscheiden mussten, wie können wir diese Katastrophe aufhalten.
_________________ Weil Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken! `<°))))><
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chakiku
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 13:51 |
| Nordfriesenotto |
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Registriert: 14.11.2009, 12:50 Beiträge: 1853 Wohnort: 25832 tönning
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moin herrie, ich habe gestern einen bericht gesehen, in dem im vorfeld errechnet wurde, wieviele menschen stündlich gefahrenlos durch ein und ausgang hätten gehen können. und wieviel wirklich durch sind... dann wurde noch über die schuldzuweisungen berichtet........ fazit... es gibt keine schuldigen es wird nur hin und hergeschoben, weil die verantwortlichen auf ihrem bequemen sesseln bleiben wollen. jeder von uns steht im berufsleben für seine fehler gerade, ab einer bestimmten ebene wohl nicht mehr. beste beispiel helmut kohl.....der auf dumm machte und damit durchkam.... bankenbosse und börsianer, auf wiedersehen..... die masse ist nur gut, um einigen wenigen die taschen zu füllen. so sieht es aus geht was schief, waren eben andere schuld.
_________________ Spass hat der, der Spass verträgt! Ab und zu kommt mal die Wende, dann ist mit dem Spass, kurz mal Ende!
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bernd vogel
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 14:23 |
Registriert: 03.07.2008, 19:51 Beiträge: 3585 Wohnort: Ebersbach
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Hi, ich bin der Meinung, dass man solche Menschenmassen überhaupt nicht kontrollieren kann. Im Prinzip muss man da bei jeder Veranstaltung in der größe von Glück sprechen, wenn es glimpflich abgeht. Die Loveparade ist hier doch bei weitem nicht die erste Veranstaltung, wo so etwas geschieht.... Ich denke wenn bei der ein oder anderen Veranstaltung einer "Bombe" gerufen hätte, dann wären einige Veranstaltungen nicht so glimpflich abgelaufen wie sie es sind. http://www.rp-online.de/sport/fussball/ ... 91163.htmlhttp://www.spiegel.de/panorama/0,1518,480421,00.htmlnoch ein paar "Fälle": (Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_6222037.html) März 2010: Bei einer Massenpanik in einem nordindischen Tempel werden mindestens 63 Menschen zu Tode getrampelt. Die meisten der Opfer sind Frauen und Kinder. Februar 2010: Im malischen Timbuktu finden 26 Menschen den Tod, als eine große Menschenmenge durch die Straßen zieht, um den Geburtstag des Propheten Mohammed zu feiern. Panik bricht aus, als Gerüchte die Runde machen, dass Rebellen die Stadt angreifen. Oktober 2008: Mindestens 19 Jugendliche kommen in einer Diskothek in Tansania ums Leben. Es waren etwa 400 Kinder und Jugendliche in dem Lokal, das nur für halb so viele Gäste zugelassen ist. Februar 2008: Bei einem Rockkonzert in Indonesiens Hauptstadt Jakarta werden mindestens zehn Menschen zu Tode getrampelt. Januar 2006: Bei eine Massenpanik starben beim Haddsch in Mina bei Mekka mindestens 362 muslimische Pilger, mehr als 250 wurden verletzt. Oktober 2001: Als eine 7000-köpfige Menschenmenge in eine mit 25.000 Besuchern bereits überfüllte Stierkampfarena in Venezuela drängt, kommt es zur Panik. Unter den 14 Toten sind 10 Kinder, 57 Menschen werden verletzt. Mai 2001: Bei einem Fußballspiel in Ghana werfen verärgerte Fans Plastiksitze auf das Spielfeld. Als die Polizei Tränengasgranaten abfeuert, kommt es zur Katastrophe: 126 flüchtende Besucher werden totgetrampelt. Die Tore des Stadions, in dem sich 70.000 Menschen aufhielten, waren verschlossen. April 2001: In einem überfüllten Stadion in Johannesburg (Südafrika) kommt es bei einem Fußballspiel zu einer Panik mit 43 Toten und 158 Verletzten. Juni 2000: Bei einem Konzert der Band Pearl Jam auf dem dänischen Roskilde-Festival sterben neun Menschen. Die Fans wurden vor der Bühne durch die von hinten drückende Menge zu Fall gebracht. Sie erstickten oder wurden zu Tode getrampelt. Dezember 1999: Unter den 40.000 Besuchern einer Snowboard-Show im Innsbrucker "Bergisel"-Stadion bricht Panik aus. Fünf junge Frauen werden zu Tode getrampelt. Juli 1990: In einem Fußgängertunnel brach eine Panik aus, bei der 1427 Pilger von fliehenden Menschenmassen totgetrampelt wurden. April 1989: Bei der Die Hillsborough-Katastrophe kommen in Sheffield sterben bei einem Fußballspiel zwischen Liverpool und Nottingham Forrest insgesamt 96 Menschen, 766 wurden verletzt. Mai 1985: Im Brüsseler Heysel-Stadion kommt es vor dem Europacup- Endspiel zwischen FC Liverpool und Juventus Turin zu schweren Ausschreitungen. Betrunkene Briten greifen italienische Fans an. Als diese fliehen wollen, bricht eine Betonmauer zusammen und begräbt viele Zuschauer. 39 Menschen sterben, 400 werden verletzt. Mai 1985: Im Stadion von Bradford im Norden von England verloren insgesamt 56 Menschen ihr Leben.
_________________ 30m³ Teich, Oxidome mit SK, Rota UV 40, 2 x EP 33000 | 10m³ Innenhälterung, Oxidome mit SK, HP 25 000
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chakiku
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 15:28 |
| Nordfriesenotto |
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Registriert: 14.11.2009, 12:50 Beiträge: 1853 Wohnort: 25832 tönning
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gute beispiele,
trotz allen warnungen und abwägungen sind bei de lp. gravierende fehler in der planung gemacht worden. alles kann man bei den massen nicht planen. es hätte noch viel schlimmer kommen können.
die tv reportagen zeigen es und bestätigen, das es einen verantwortlichen geben muß. solche unglücke wird es immer wieder geben, aber aus der lp. muß gelernt werden. im vorfeld muß alles besser durchdacht werden.
wäre nichts passiert, hätten sich ein paar köpfe als helden feiern lassen....
_________________ Spass hat der, der Spass verträgt! Ab und zu kommt mal die Wende, dann ist mit dem Spass, kurz mal Ende!
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Jens
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 16:39 |
Registriert: 03.07.2008, 19:19 Beiträge: 107 Wohnort: Papenburg
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Hai !
Wie hoch schätzt ihr denn das Verschulden auf Seiten der Besucher/Raver ein ?
_________________ Gruß Jens
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Pfiffikus
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Betreff des Beitrags: Re: loveparade 010 desaster  Verfasst: 02.08.2010, 16:57 |
Registriert: 03.01.2009, 00:00 Beiträge: 63
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Hallo Jens, Jens hat geschrieben: Wie hoch schätzt ihr denn das Verschulden auf Seiten der Besucher/Raver ein ? wir leben in einem Lande, in dem so ziemlich alles geregelt und TÜV-durchgeprüft ist. In einem Theater dürfen die grünen Lampen "Notausgang" auch in den finstersten Szenen nicht verlöschen, damit ja nix passieren kann. Wenn sich junge Leute auf eine legale, (nach deutschen Vorschriften) genehmigte Veranstaltung begeben, müssen sie darauf vertrauen können, dass alles unternommen worden ist, was zur Aufrechterhaltung der Sicherheit erforderlich ist. Die Veranstalter und die Genehmigungsbehörden müssen damit rechnen, dass sich einzelne Besucher daneben benehmen. Nicht die anderen Besucher. Pfiffikus, die Schuld nicht bei den Opfern suchen möchte
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