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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 14:34 

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danke armin werd mich da mal einlesen gruss werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 14:41 

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Hallo Georg,

guggsu hier............

Dateianhang:
praxisinfo_f_r_fischz_chter3_(2).pdf [56.98 KiB]
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rudi
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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 14:58 

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Armin hat geschrieben:
Hi,

es ist ein in der Fischzucht oft eingesetztes Mittel. In einem anderen Forum wurden damit an Columnaris erkrankte Fische behandelt. Man muss es scheinbar so gering dosieren, dass selbst die Filterbakterien nicht geschädigt werden, die pathogenen Viren und Keime sehr wohl.

http://www.noack-deutschland.de/PDF_Des ... heiten.pdf

Gruß Armin


Hallo,

eine "selektive" Desinfektion s.o. gibt es nicht für dieses Präparat.
Hierzu gibt es keinerlei valide Daten bzw. Anwendungshinweise die dieses Mittel klassifizieren.

Ausserdem, die Verabreichung dieses Präparates setzt schon einen höheren Aufwand vorraus, s. Dosierung und Einbringung.
Weiterhin wird in erster Linie von Keimreduktion gesprochen, da das Mittel vorzugsweise bei erhaltenem Fischbesatz eingesetzt wird.

Grundsätzlich ist gegen die Empfehlung der konsultierten TÄ nichts einzuwenden, da alle o.g. Mittel in entsprechender Dosierung wirksam sind.

Peressigsäure wäre eigentlich ideal, da es nahezu rückstandsfrei abgebaut wird, s. Anhang


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praxisinfo_f_r_fischz_chter3_(2).pdf [56.98 KiB]
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rudi
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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 15:58 
Rohrstockschwinger
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Hallo Rudi,

dann frag mal Leute, die sich damit auskennen. Virkon S wirkt sehr wohl selektiv bzw. in so geringen Dosen, dass es die Filterbakkies nicht juckt.
Alles eine Frage der Dosierung. Herr Thanner hat das Mittel übrigens erfolgreich bei einem seiner Kunden gegen Columnaris eingesetzt in besetztem Teich.

In unbesetztem Teich fährt man natürlich höhere Dosen ;)

Zitat:
Speziell für die Aquakultur wurde Virkons Aquatic® entwickelt. In intensiven Fischhaltungsbetrieben hat man sich von den Vorteile von Virkon Aquatic® überzeugt. Die für die Fischzucht bedeutenden Viren werden bereits in außerordentlich niedrigen Dosierungen bekämpft. Es gibt Beweise der Wirksamkeit für die bedeutenden Fischkrankheiten

Quelle : http://www.noack-deutschland.de/Virkon_Aquatic.htm


Gruß Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 17:06 

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:table:

Hi Armin,

es geht doch hier nicht darum empirische Ratschläge einzuholen, sondern um Evidenz.

Und die ist für diese Präparate hinsichtlich einer "selektiven" Keimabtötung nicht belegt.

Die Wirkung von Virkon wird ja auch nicht bestritten, aber dann bitte auch so wie vom Hersteller angegeben und nicht irgenwie n' bischen was davon und hier noch ein Tröpfchen mehr.

Ich bezweifle mal stark dass Rainer Thanner nach seinem "Feldversuch" eine zweifelsfreie Analyse durchgeführt hat inwieweit welcher Bakterien/Virenstamm hierdurch positiv im Sinne einer Abtötung beeinflußt wurde.

Durch solche u.ä. Panscherien werden Resistenzen gezüchtet.



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rudi
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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 17:53 
Rohrstockschwinger
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tolldiving hat geschrieben:

Die Wirkung von Virkon wird ja auch nicht bestritten, aber dann bitte auch so wie vom Hersteller angegeben und nicht irgenwie n' bischen was davon und hier noch ein Tröpfchen mehr.

Ich bezweifle mal stark dass Rainer Thanner nach seinem "Feldversuch" eine zweifelsfreie Analyse durchgeführt hat inwieweit welcher Bakterien/Virenstamm hierdurch positiv im Sinne einer Abtötung beeinflußt wurde.

Durch solche u.ä. Panscherien werden Resistenzen gezüchtet.



Moin Rudi,

habe ich hier eine Dosierung angegeben ? :roll: Die sollte man für jeden Anwendungsfall mit einem Fachmann abstimmen.
Fakt ist, dass man Virkon S Aquatic zur Teichdesinfektion beruhigt und ohne Schutzbrille und Schutzanzug (wie bei Peressigsäure) anwenden kann.

Es tötet zuverlässig alles fischpathogenen Keime und Viren ab.

Evidenzbasierte Grüße ;)

Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 19:26 

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Hi,

es ist doch Hose wie Jacke, wie ich einen fischleeren Teich nach einer Columnaris-Infektion desinfiziere. Der eine steht auf Wofa, der andere auf Chloramin T, der nächste auf Virkon S. Wichtig ist hierbei nur die Dosierung und die haben die TAs doch für die einzelnen Mittel genannt.

Zitat:
Ich bezweifle mal stark dass Rainer Thanner nach seinem "Feldversuch" eine zweifelsfreie Analyse durchgeführt hat inwieweit welcher Bakterien/Virenstamm hierdurch positiv im Sinne einer Abtötung beeinflußt wurde.

Durch solche u.ä. Panscherien werden Resistenzen gezüchtet.


Sorry Rudi,

aber da sprech ich dir die Erfahrung und Qualifikation ab. Rainer Thanner ist einer der erfahrensten und besten Koitherapeuten, die ich kenne und er wird mit Sicherheit nichts tun, was nicht abgesichert ist, ihm Panscherei und Förderung von Resistenzen zu unterstellen, halt ich für eine Frechheit. :evil:
Bis vor zwei Jahren gab es in Europa laut Aussage meines Koidocs nur zwei Labore, die das Flavobacterium Columnarae überhaupt nachgewiesen haben. Die Koidocs, die eine Infektion vermuteten, haben miskroskopisch untersucht und konnten anhand der Form und Reaktion nur sagen, es könnte auch Columnaris sein. Erst seitdem Tauros eine Diagnose anbietet, sind doch Fälle hier in Foren öffentlich bekannt geworden und die Docs haben gezielte Behandlungen durchgeführt. Die Schulmediziner mit ABs und /oder Desinfektionsmitteln zum Teil in Verbindung mit Salz, die Tierheilpraktier mußten und müssen mit Desinfektionsmitteln arbeiten. Zeig du Rudi mir doch mal eine empirisch nachgewiesen Studie über die Behandlung von Columnaris an Karpfen in der Aquakultur oder gar an Koi.
Columnaris ist für mich direkt nach KHV und Frühjahrsvirämie das Schlimmste, was uns am Koiteich so passieren kann und jede erfolgreiche Behandlung sollte kommuniziert werden und nicht mit irgendwelchen Zweifeln behaftet werden. :hammer2:

LG rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 19:56 

Registriert: 02.01.2009, 04:18
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aixkoi hat geschrieben:
Hi,

es ist doch Hose wie Jacke, wie ich einen fischleeren Teich nach einer Columnaris-Infektion desinfiziere. Der eine steht auf Wofa, der andere auf Chloramin T, der nächste auf Virkon S. Wichtig ist hierbei nur die Dosierung und die haben die TAs doch für die einzelnen Mittel genannt.

Zitat:
Ich bezweifle mal stark dass Rainer Thanner nach seinem "Feldversuch" eine zweifelsfreie Analyse durchgeführt hat inwieweit welcher Bakterien/Virenstamm hierdurch positiv im Sinne einer Abtötung beeinflußt wurde.

Durch solche u.ä. Panscherien werden Resistenzen gezüchtet.


Sorry Rudi,

aber da sprech ich dir die Erfahrung und Qualifikation ab. Rainer Thanner ist einer der erfahrensten und besten Koitherapeuten, die ich kenne und er wird mit Sicherheit nichts tun, was nicht abgesichert ist, ihm Panscherei und Förderung von Resistenzen zu unterstellen, halt ich für eine Frechheit. :evil:
Bis vor zwei Jahren gab es in Europa laut Aussage meines Koidocs nur zwei Labore, die das Flavobacterium Columnarae überhaupt nachgewiesen haben. Die Koidocs, die eine Infektion vermuteten, haben miskroskopisch untersucht und konnten anhand der Form und Reaktion nur sagen, es könnte auch Columnaris sein. Erst seitdem Tauros eine Diagnose anbietet, sind doch Fälle hier in Foren öffentlich bekannt geworden und die Docs haben gezielte Behandlungen durchgeführt. Die Schulmediziner mit ABs und /oder Desinfektionsmitteln zum Teil in Verbindung mit Salz, die Tierheilpraktier mußten und müssen mit Desinfektionsmitteln arbeiten. Zeig du Rudi mir doch mal eine empirisch nachgewiesen Studie über die Behandlung von Columnaris an Karpfen in der Aquakultur oder gar an Koi.
Columnaris ist für mich direkt nach KHV und Frühjahrsvirämie das Schlimmste, was uns am Koiteich so passieren kann und jede erfolgreiche Behandlung sollte kommuniziert werden und nicht mit irgendwelchen Zweifeln behaftet werden. :hammer2:

LG rolf


Rolf,

ich habe Armins post in dem Kontext verstanden, dass dieses Mittel zur selektiven Abtötung unter Schonung der Filterbakterien eingesetzt wurde entgegen den Herstellerangaben.

Das war dann ein Mißverständnis, sorry.

Und diesen Zusatz "Schonung der Filterbakterien" bei gleichzeitiger Erradikation des flavobaktriums halte ich für denkwürdig.

Aber was willst Du mit einer empirischen Studie oder meintest du evidenzbasiert mit statistischer Signifikanz ?
Das ist aber in diesem Zusammenhang auch völlig irrelevant, da es hier um eine Teichdesinfektion geht hilft empirisches Denken nicht weiter.



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Good Koi,

rudi
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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 20:08 

Registriert: 12.09.2008, 11:42
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Wohnort: Aachen
Hi Rudi,

es geht um diese Aussage:

Zitat:
Ich bezweifle mal stark dass Rainer Thanner nach seinem "Feldversuch" eine zweifelsfreie Analyse durchgeführt hat inwieweit welcher Bakterien/Virenstamm hierdurch positiv im Sinne einer Abtötung beeinflußt wurde.

Durch solche u.ä. Panscherien werden Resistenzen gezüchtet.



Was ist daran denn misverständlich?

LG Rolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Teichdesinfektion nach Columnaris Kiemenfäule
BeitragVerfasst: 29.07.2010, 20:17 

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Rolf,

lies meine letzen Post dann wird's sicher verständlich.



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Good Koi,

rudi
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